Unser SchulSCHLUSSfest

Den Abschluss unseres heurigen Schuljahres feierten wir würdig und teils ausgelassen bei strahlendem Sonnenschein in geselliger Gesellschaft zufriedener Eltern und fröhlicher Kinder mit einem selfmade Buffetmix, der jeden Gaumen erfreute! Unsere geduldigen Grillmeister und obendrein die fleißigen KuchenbäckerInnen trugen das Ihre dazu bei, dass sich’s gut lange genüsslich dahinschmausen ließ und wir in unterschiedlicher, weil wechselnder Bierbankbesetzung Quer-Durch-Gespräche führen konnten. Quer durch alle Themen, quer durch alle Altersgruppen und quer durch die Jahrzehnte der Schulgeschichte. Eine unserer Jahrzehnte-Familien – sie haben immerhin mit 3 Kindern an der Freien Schule die Schulpflicht absolviert – wurde mit Nostalgie, Rührung, einem halb-Improtheater und ganzem Abschiedsschmerz verabschiedet. Nachdem nun ihr jüngster Spross, Max, unsere Schule verlässt, sind sie auch „durch“. Sie, die sie Vieles und ganz Wesentliches an der Freien Schule geprägt und getragen haben! Maria und Ernst, danke und alles Gute auch weiterhin!!! Gleichzeitig bot das Sommerfest Gelegenheit, „die Neuen“ ein wenig besser kennenzulernen – auch immer spannend. Schließlich begibt man sich gemeinsam in die nächsten ca. 9 Jahre.

Eindeutiger Höhepunkt seitens einiger Kinder und Jugendlichen war aber diesmal das Theaterstück vom Wolf und den (ein)gebildeten Tieren, das einige Schülerinnen der Primaria und Vorsekundaria aufführten. Was wir zu sehen bekamen, bildete das Resultat woooochenlanger Probenarbeit mit Lernbegleiterin Stephie für die Lernbegleiterin Kerstin ihr wooochenlang fein den Rücken frei hielt. Und ja, es drückt schon merklich auf die elterliche Tränendrüse, wenn man das eigene junge Kind aufgeregt und entsprechend beschleunigt einen auswendig gelernten Text runterrattern hört – wobei es nie zur Gänze an Verständlichkeit haperte. Soviel zu den jüngeren Schülerinnen. Die Älteren gingen klar erkennbar schon mit feinerer Klinge, gezügelter Nervosität und präzisiertem Mienenspiel ans Werk. Danke, Mädels und Stephie für die stundenlangen Proben und das entsprechend berührende Ergebnis! Aber das war vielleicht noch nicht das Rührendste...

Echt tief rein ging die Verabschiedung unserer beiden 15jährigen AbgängerInnen Mirjam und Max. Das stimmte die jungen Kinder ebenso traurig und verwirrt wie die Älteren unter uns. Es hatte etwas Unfassbares. Sooo sehr gehören sie seit Jahren zur Freien Schule dazu... sooo sehr waren sie wesentliche Identifikationspersonen für die jüngeren SchülerInnen, sooo sehr waren sie auch für die Lernbegleiterinnen Zeugnis für die Möglichkeiten der Freien Schule. Und jetzt ziehen sie weiter und uns bleibt nichts weiter übrig als sie ziehen zu lassen und ihnen alles Gute dabei zu wünschen, den Übergang und die nächsten Schritte für sie selbst befriedigend zu bewerkstelligen. Apropos: Die verbalen Zeugnisse wurden selbstverständlich und der Ordnung halber auch noch verteilt. Sehr gut ;-)

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