EVS - Oktober 2016

Dieser Artikel ist dreisprachig.
This article is trilingual.
Este artículo está en tres idiomas.

Oktober - so ein fleißiger und lässiger Monat in der Freien Schule!

Hier zu sein  ist immer noch eine  großartige Erfahrung für mich. Ich genieße es sehr, die Spiele aus meiner Kindheit wiederzuentdecken, die ich bereits vergessen glaubte,  mag es aber auch, neue Spiele zu entdecken. Niemand in der Schule kannte das Spiel "Frucht, Frucht, draußen!". Es wird mit Quadraten am Boden gespielt. Für jedes Quadrat werden Themen ausgesucht und die Kinder spielen singend und wiederholend, welche Dinge zu welchem Quadrat gehören. Als ich noch zur Schule ging, spielten wir dieses Spiel in jeder Pause und als ich es den Kindern hier zeigte, brach auch hier die Leidenschaft aus. Wir spielten auch "markieren" mit Charlie, Stephies Hund, der ohne Zweifel auch einer von uns ist. Gemeinsam mit den Sekundariern (die wir Sekus nennen), spielte ich Fangen im Garten. Wer von Charlie berührt wurde, war gefangen. Das war sehr lustig, weil wir immer losliefen, wenn er kam. Wir liefen wirklich sehr viel und einige von uns, mich eingeschlossen, rutschten auf dem nassen Gras aus und fielen hin.

Mittwochs und donnerstags sind wir auch am Nachmittag in der Schule und die Sekus kochen. Wahnsinn, diese Mädchen sind spitze!! Sie haben Lasagne (eine vegetarische und eine mit Fleisch) gemacht, Tiramisu, Gemüsekuchen und eine Suppe mit einem blanchierten Ei drinnen. Es war wirklich sehr kreativ! Einmal habe ich ihnen gezeigt, wie man ein spanisches Omelette bäckt und schon nach drei klebrigen Pfannen gelang uns das perfekte runde Omelette. Es hat vorzüglich geschmeckt, natürlich! Ein andermal haben sie eine typisch österreichische Suppe gekocht und Palatschinken. Sie sind wahre Meisterköchinnen!

Es gab Vormittage, an denen ich Papierflieger gefaltet habe, eine Beschäftigung, die die Kinder wirklich mögen. Einmal habe ich zwei Burschen gezeigt, wie man "Himmel und Hölle" faltet. Ein andermal waren wir mit Martin und Patrick klettern. Dann waren wir noch im Hallenbad und die Kinder haben sich beim Springen vom Sprungbrett, Herauftauchen von Ringen und auf der Wasserrutsche prächtig amüsiert.

An einem Vormittag begann eine Gruppe von Mädchen Schattentheater zu spielen. Sie hatten so viel Spaß dabei, dass sie beschlossen, eine Geschichte vorzubereiten, die sie den anderen dann vorführen konnten.

Wir haben auch wieder gemalt. Einige Kinder haben beschlossen, sie möchten jeden Tag von einer Blumenwiese mit Tieren begrüßt werden, um einen guten Start in den Tag zu haben.

Es gibt zwei Kartenspiele, die ich sehr gerne spiele. Überraschenderweise kennen die Kinder beide und noch mehr hat mich überrascht: Sie spielen sie auch. Das eine heißt "Präsident", das andere "Werwolf". Wir haben einige Partien gespielt und ich habe auch einige Varianten kennengelernt, die ich vorher noch nicht kannte.

Die Seku-Mädchen machen auch allerhand abseits von den Dingen in der Schule. Zum Beispiel waren sie auf der Berufsinformationsmesse, um verschiedene Berufe kennenzulernen und herauszufinden, was sie lernen müssen um einen bestimmten Beruf zu erlernen. Ich persönlich denke, dass es sehr früh ist, wenn Kinder mit 14 Jahren bereits entscheiden müssen, was sie einmal arbeiten möchten. In Österreich jedoch ist es erlaubt, dass Jugendliche bereits mit 15 Jahren zu arbeiten beginnen. Aus diesem Grund sind die Seku-Mädels gerade mitten in einem Reflexionsprozess um eine gute Entscheidung zu treffen, ob sie weiter in eine Schule gehen möchten und falls ja, in welche Richtung sie gehen möchten.

Mittwochs und donnerstags ist Englisch eine Aktivität. Das gefällt mir sehr gut, weil die Sekus Englisch lernen und ich gleichzeitig Deutsch lerne. Manchmal entdecken wir lustige Zusammenhänge. Zum Beispiel VATER: Auf englisch heißt das FATHER aber das spanische váter heißt auf deutsch "Toilette"...hahaha. Wenn wir Mathematik machen, und die Kinder Stift und Papier zum Rechnen benutzen, versuche ich mich an den Montessori-Materialien um diese besser kennen zu lernen.

Wenn die Kinder laufen und laut spielen  wollen, begleitet sie ein Lernbegleiter oder eine Lernbegleiterin in den drei Minuten entfernten Park und während eineR von uns dort ist, sind die beiden anderen in der Schule bei den anderen Kindern.

In der Schule gibt es zwei Mädchen unterschiedlichen Alters, die sehr an Mathematik interessiert sind. Sie nehmen sich jeden Tag Zeit, um konzentriert Additionen, Subtraktionen oder Multiplikationen durchzuführen.

Sehr schockierend für mich ist, dass die Kinder gerne "normale Schule" spielen. Das finde ich paradox, aber die Kinder finden es vor allem spannend. Für sie ist ein Lehrer, der ihnen sagt, was zu tun ist, ungewohnt. Darum haben sie mich gebeten, ein Zeichenangebot zu machen, bei dem ich eine Zeichenlehrerin bin. Es war kein Spaß. Es war mehr als Spaß!! Wir spielten Schule. Ich musste zu Stundenbeginn und -ende eine Glocke läuten. Ich ließ die Kinder regelschul-typische Zeichnungen malen. Am Ende der Stunde benotete ich die Zeichnungen. Die Kinder zerkugelten sich vor Lachen, weil sie die Bedeutung von Noten nicht verstanden. (Zur Erklärung: In Spanien ist eine 10 die beste Note, 1 ist sehr schlecht.) Ich habe sie aufgeklärt, dass sie glücklicher Weise nicht durchgefallen sind.

Diesen Monat haben wir auch die Geburtstage einiger Kinder gefeiert. Die Feier findet mit Montessori-Material statt. Das Ritual gefällt mir sehr gut und ich habe es schon öfters, auch an anderen Orten, miterlebt. Ich habe die LernbegleiterInnen gefragt, ob ich meinen Geburtstag im Juni auch so feiern könnte und sie haben zugestimmt. Es macht mir nichts aus, dass ich 29 Fotos brauche. Ich freue mich bereits.

In der Schule ist jeder Monat des Schuljahres einem Land gewidmet und jemand kommt und erzählt etwas über das Land. Der Oktober war der Mongolei gewidmet. Die Großeltern zweier Schülerinnen kamen in die Schule und hielten eine super-vollständige Präsentation über das Land. Wir konnten typisches Essen probieren und mongolisches Geld angreifen. Sie zeigten uns, wie viel größer die Mongolei  im Vergleich zu Österreich  ist und hatten ein selbstgebautes Modell einer typisch mongolischen Behausung sowie viele Fotos von Landschaft, Städten und Tieren mit.

Als Kind habe ich in der Schule Armbänder aus Gummischnüren geflochten und hier in der Schule gibt es diese auch. Die Kinder flechten Armbänder und nennen sie Scoubidou. Ich wusste schon, wie man aus vier Strängen Armbänder flechtet, aber eine Schülerin und ich haben so lange experimentiert, bis uns ein Armband aus 8 Schnüren gelungen ist. Das war fantastisch! Wir haben beide gelernt, wie man das macht und waren sehr zufrieden mit uns.

Der Monat hat mit einigen Aktivitäten, wie Turnen im Turnsaal, Walnüsse sammeln im nahen Park und einem Zeichen-Workshop aufgehört. Die Seku-Mädchen wollten Zeichentechniken lernen und ein Mädchen wollte Schmetterlinge zeichnen. Sie haben ihre Wünsche nach einem Angebot auf die Angebots-Wunschtafel gehängt und ich habe Zeichenmaterial für alle Kinder, die an einem solchen Angebot teilnehmen wollten, vorbereitet und das Angebot an die Angebotstafel gehängt, damit sich die Kinder dazu eintragen konnten. Acht Mädchen meldeten sich schlussendlich zum Angebot an. Ich half ihnen nur im Bezug auf Zeichentechnik, aber bewertete ihre Zeichnungen nicht. Wenn sie zeichnen, ist für mich am wichtigsten, dass sie selbst ihre Zeichnungen mögen und die Erfahrung von Proportionen, Formen und Farben selbst erleben. Ich unterrichte nichts, die Kinder experimentieren selbst mit den Farben und Formen ihrer Schmetterlinge. Es war ein sehr angenehmes und motivierendes Angebot für mich und ich weiß, dass es den Kindern genau so gut gefallen hat wie mir. Aus diesem Grund werde ich auf jeden Fall mehr Angebote wie dieses machen.

Und genau an dieser Stelle endet der Oktober in der Freien Schule. Vielen Dank fürs Lesen.

October: remembering my childhood playing

What a busy and cool month we have had in the Freie Schule! This is still a great experience for me, I'm enjoying like a child playing games of my childhood which I had already forgotten ... and other games I play now, not so young, and I enjoy them a lot. Nobody here knew the game "Fruit fruits, out!" which is played with squares on the floor, topics are chosen for each square and children play singing and saying memory things which belong to that squares. Well, I played it a lot when I had the break in my school and I showed it to the children and it has caused frenzy. We also played tag with Charlie, Stephie´s dog, who comes to school every day and, no doubt, is one more of us. Along with him and Secondary students (who we call Sekus) we played to haunt us in the garden and if Charlie touched you, you were caught. It was funny because it came running after us and we had to flee. We ran a lot and some of us, including myself, fell to the ground after slipping on wet grass.

On Wednesdays and Thursdays we are in the school until the afternoon and then Sekus cook something. OMG!! These girls have a good hand! They cooked rich lasagna (one vegetarian and another with meat), they made tiramisu, they cooked vegetarian pies and a soup with a toast-egg inside, it was very creative! Another day I taught them how to make a Spanish omelette and after using three sticky pans, we obtained a perfect round omelette! And it was very good of course. Another day they cooked a typical soup of Austria and crepes, they are the best master expert cooks!

There have been mornings building paper airplanes, something they really like. I taught two boys how to make an origami called "Heaven and Hell" (in German it is called “Himmel und Hölle”). Other day they were climbing with Martin and Patrick, another we went to the indoor swimming pool, where they jumped from the springboards, they enjoyed the super slide and they played underwater searching rings.

Another day a group of girls started doing Shadow Theater and they liked it so much, so they decided to prepare a little story and show their skills in handling shadows to the rest of us. We also took the acrylic paintings again and children decided to paint a flower-filled garden with animals on a wall, to see it every day when they arrive to school and then beginning joyfully the mornings.

There are two game cards that I love. To my surprise, children knew them and what it is better, they also like playing that! One is "President" and the other "Wolf" so we have played together and I have even learned a few variants which I did not know yet.

For Sekus girls there are parallel activities such as going to a craft fair to know different professions and to know what they have to study to become it. I think when you are 14 years old it's early to decide it, but the Austrian culture has established that at 15 years old you can work, so Sekus girls are on this process of reflection to think if they continue studying and to decide what they specialize in. Another activity for Wednesdays and Thursdays is to learn English. It's very good because Sekus learn English and I learn a bit of German. Sometimes I discover funny words like VATER: it is written in German and in English it means “father”, but in Spanish “vater” means “toilet”… hahaha. Another afternoon we also did Maths, while they do it on paper, I practice it with Montessori materials to know it further.

Other days children needed to scream and run a lot so a teacher went with them to the park, 3 minutes from the school, and while they were there, the other two teachers stayed at the School. There are two girls of different ages who are very interested in Mathematics and everyday they dedicate a while to concentrate and do additions, subtractions or multiplications.

Something very shocking is that they like playing to be a traditional and formal School, which is paradoxical, but they feel curiosity. For them having an authority person as a teacher who tells them what they have to do is unusual. So last week I proposed this roll playing game: we were in an Art class and I was the Art teacher and ... It was not fun ... It was more than fun!! We played the role of this, I made to ring a bell (at the beginning and at the end of the class), I gave the register out, we drew typical things which children make in an Art course and finally I marked the drawing with a note. They were bowling because they did not understand the meaning of the numbers, but I told them and they were lucky because I didn’t fail any of them... LOL!

This month we have celebrated different birthdays of some children. The celebration is with Montessori material and it is not the first time that I see it. I think it is a good way and I love it. I asked the teachers if I could do it in June and they said yes! It doesn’t matter if I have to bring 29 photos. I am excited about the idea!

Each month is dedicated to a country and someone comes to explain the traditions and culture of that country. This month has been about Mongolia, so the grandparents of two girls of the School came and did a super complete presentation of the country: we tried typical food, they showed us the Mongolian money, we were taught how much bigger the country is regarding to Austria, they showed us a mockup of a typical house and many photos of landscapes, cities and animals.

When I was a child I made bracelets with rubber bands at School and here they also have that. Children make bracelets (they call it Scoubidou). I just knew to make bracelets with 4 strips, but a girl and me tried to do with 8 strips and after a long time trying, it worked out! It was fantastic! We both learned how to do that and we filled us with satisfaction.

Finally the month has ended with activities such as going to pick chestnuts to the park near the school, going to the Gym and two Drawing Workshops. Seku girls wanted to learn drawing techniques and a girl wanted to paint butterflies. They wrote it down in the "suggested activities" board. They wanted to draw with me, so I prepared drawing materials and two Workshops for all the children who wanted to participate. In the School we offer an “Angebot” (=”offer”) and if children want to participate, we make it. Finally eight girls signed up in my “Angebot”. I only helped them in terms of technique, but I never say if the drawing is "good" or "bad". When they are drawing the most important thing is they like their own drawing and live the experience of proportions, shapes and colours for themselves. I don’t teach anything, they experiment for themselves the shadows or the colour for their butterflies. It was a very pleasant and motivating workshop for me because I know they enjoyed it as much as I do. So definitely I will make more workshops like this.

And just here October at the Freie Schule ends, thanks for reading!

Octubre: recordando mi niñez jugando

¡Menudo mes movidito y tan chulo que hemos pasado en la Freie Schule! Esto sigue siendo una gran experiencia para mí, estoy pasándomelo pipa con juegos de mi niñez que ya había olvidado y también con juegos de no tan niña y que disfruto muchísimo. Aquí nadie conocía el juego de “¡frutas frutas, fuera!” en el que se hacen cuadrados en el suelo, se eligen temas y se juega cantando y diciendo de memoria cosas que pertenecen a ese recuadro. Bueno, yo jugaba a esto muchísimo en el recreo de mi colegio y se lo enseñé a los/as niñas y ha causado furor. También jugamos al “pilla pilla” con Charlie, el perro de Stephie que viene todos los días a la escuela y, sin duda, es uno más. Junto con él y las alumnas de Secundaria (a las cuales llamamos Sekus) jugamos a perseguirnos por el jardín y, si Charlie te tocaba, estabas pillada. Esto era gracioso porque al ir corriendo el perro nos perseguía y teníamos que huir porque sino estábamos cogidas. Tanto corrimos que algunas, incluida yo, nos caímos al suelo al resbalar con el césped mojado.

Los miércoles y jueves estamos en la escuela hasta por la tarde y entonces las Sekus cocinan algo. ¡Madre mía estas niñas qué mano tienen! Cocinaron lasaña riquísima (una vegetariana y otra con carne), hicieron tiramisú, se curraron unas empanadas vegetarianas y un puré con una tostada-huevo en su interior lo más creativo posible. Otro día les enseñé a hacer tortilla de patatas, típico de España, y tras usar tres sartenes porque se nos pegaban, quedó una tortilla redonda y bien pincha, y por supuesto buenísima. Y otro día cocinaron una sopa típica de Austria y crepes, ¡están hechas unas expertas!

Ha habido mañanas de papiroflexia construyendo aviones de papel, algo que les gusta mucho a dos niños, y les enseñé cómo hacer el origami “cielo e infierno”. Otros días hemos ido a escalar a un lugar propicio para esto y a nadar a la piscina, donde se tiraron de los trampolines, gozaron en el súper tobogán y jugaron a buscar anillas debajo del agua.

Otro día un grupo de niñas empezaron haciendo teatro de sombras y les gustó tanto que prepararon una pequeña historia. Después decidieron mostrárnosla al resto y demostrarnos sus habilidades con el manejo de las sombras. También volvimos a coger las pinturas acrílicas y los/as niños/as decidieron pintar un jardín lleno de flores y animalitos en una pared, para que todos los días lo vean al llegar a la escuela y empiecen con alegría las mañanas.

Hay dos juegos de cartas que me encantan y que, para mi sorpresa, los/as niños/as conocen y, lo que es mejor, ¡también les gustan! Uno es “Presidente” y el otro “Lobo”, así que hemos jugado juntos e incluso he aprendido un par de variantes que no conocía.

Para las Sekus se organizan actividades paralelas como por ejemplo ir a una feria de oficios para conocerlos, preguntar sus dudas y saber qué tienen que estudiar si quieren dedicarse a ello. Yo pienso que los 14 es una edad muy temprana para decidirlo, pero la cultura austriaca tiene establecido que a los 15 años pueden empezar ya a trabajar en un oficio estando de prácticas, así que las Sekus se encuentran en este proceso de reflexión para pensar si siguen estudiando y en qué se especializan. Otra actividad para los días que se quedan hasta más tarde es aprender inglés. Está bien porque ellas aprenden inglés y yo alemán, y en una de éstas descubrí cómo se escribe padre en alemán: VATER jajaja Otra tarde también hicimos matemáticas, mientras ellas lo hacen en papel, yo practico con el material Montessori para conocerlo más a fondo.

Otros días los/as niños/as han querido gritar y correr mucho así que una de las profes ha ido con ellos al parque más cercano (a tan solo 3 minutos), y mientras las otras dos nos quedamos en la escuela. Hay dos niñas de diferentes edades que están muy interesadas en matemáticas y todos los días dedican un ratito a concentrarse y hacer sumas, restas o multiplicaciones.

Algo muy impactante a lo que les gusta jugar a los/as niños/as es a ser una escuela tradicional reglada, lo cual es paradójico, pero ellos sienten la curiosidad y les llama la atención el hecho de tener una autoridad que les dice qué hacer; así que un día les propuse jugar a estar en clase de Plástica y ser yo la profesora… ¡fue divertido… no…lo siguiente! Nos pusimos todos/as en el papel, hice sonar un timbre al inicio y final de la clase, pasé lista, hicimos láminas (una de un bodegón y otra de geometría –cosas típicas que se hacen en la asignatura de Plástica en los coles y que yo nunca pondría-) y se las corregí con nota. Se quedaron a bolos porque no entendían el significado de los números, pero les expliqué y tuvieron suerte porque no suspendí a ninguno. Jaja!

Este mes también ha habido una serie de cumpleaños de algunos/as niños/as que han querido celebrarlo con el resto. La forma de celebración es con material Montessori, no es la primera vez que lo veo y es una forma que me encanta. Ya les he pedido que me dejen hacerlo a mí en junio (aunque tenga que traer 29 fotos) pues me hace ilusión hacerlo.

Cada mes lo dedicamos a un país y viene alguien a explicar las tradiciones y la cultura de dicho país. Este mes ha sido el mes de Mongolia, vinieron el abuelo y la abuela de dos niñas e hicieron una presentación súper completa del país: nos dieron a probar comida típica, nos enseñaron cómo son los billetes de allí, nos enseñaron lo grande que es el país con respecto a Austria, construyeron una maqueta acerca de cómo es una casa típica y nos mostraron muchas fotos de paisajes, ciudades y animales.

Cuando yo era pequeña hacía pulseras con tiras de goma y aquí en la escuela también tienen. Tanto niños como niñas hacen pulseras de estas. Yo solo sabía hacer con 4 tiras, pero un día probamos una niña y yo a hacer con 8 tiras y tras mucho rato intentándolo ¡nos salió! ¡Fue la repera! Ambas aprendimos como hacerla y nos llenó de satisfacción.

Por último el mes ha acabado con actividades como ir a recoger castañas al parque cerca de la escuela, ir al gimnasio y hacer dos talleres de dibujo y pintura. Las Sekus querían aprender técnicas de dibujo y otra niña quería pintar mariposas. Escribieron en el panel de “sugerencias de actividades” que querían dibujar conmigo; así que les preparé material de dibujo y oferté dos talleres. En las escuela ofrecemos actividades y si los/as niños/as quieren participar en la actividad propuesta, ésta se lleva a cabo. Finalmente se apuntaron ocho niñas y me sentí bien haciéndolo. Yo solo les ayudé en lo referente a la técnica, pero nunca en si lo que hacen “está bien” o “está mal”. Lo importante para ellas cuando dibujan es que les guste cómo queda su dibujo y ellas mismas encuentren las proporciones y las formas que desean. Yo no les enseño nada, sino que ellas experimentan por sí mismas cómo son las sombras de las figuras o de qué color quieren sus mariposas. Fueron dos talleres muy agradables y motivadores para mí porque sé que las niñas lo disfrutaron tanto como yo, así que seguiré haciendo talleres de este estilo.

Y hasta aquí el mes de octubre en la Freie Schule, ¡gracias por leerme!

Virginia war unsere Freiwillige Helferin/ Volunteer im Schuljahr 2016/2017.

Erasmus+ Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser/die Verfasserin; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Zurück