EVS - November 2017

Dieser Artikel ist dreisprachig.
This article is trilingual.
Este artículo está en tres idiomas.

November - Monat der Brettspiele

Der November war ein großartiger Monat, in dem die SchülerInnen so kreativ wie immer waren. Während dieses Monats verwendeten die älteren SchülerInnen neue Materialien, um eigene Adventkalender zu basteln, einer einfallsreicher als der andere. So machten sie in den ersten beiden Wochen ihre eigenen schönen und bunten Kalender, um dann im Advent ihre Lieblingssüßigkeiten daraus zu essen.
Am letzten Novemberwochenende versammelten sich alle Familien in der Schule und banden wirklich schöne Adventkränze, um Geld für die Erhaltung der Schule zu bekommen. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und versuchte einen Adventkranz für mein Zimmer zu binden. Ich glaube, dass das Endergebnis gar nicht so schlecht war, dafür dass es mein erster Kranz war. Aber ganz offensichtlich war er nicht mit dem professionellen Ergebnis der Eltern zu vergleichen, die Freitag und Samstag lange hart gearbeitet haben.
Dieser Monat diente dazu, verschiedenen Leute auf Wiedersehen und Willkommen zu sagen. Verabschiedet wurden die Studentinnen der Pädagogischen Hochschule, die ihr Praktikum in der Schule absolvierten, und begrüßt wurde Johanna, die seit der letzten Novemberwoche offiziell eine neue Lernbegleiterin in der Schule ist.

Zuletzt wurde in diesem Monat das große Geheimnis, das wir während des vergangenen Monats hüteten, gelüftet: wer ist unser Wichtel! Zur Übergabe des letzten Geschenkes versammelten wir uns im großen Raum, und obwohl einige ihr Geschenk vergessen hatten, entschieden wir alle, dass wir den Abschluss an diesem Tag fortsetzen sollten, und die ihr Geschenk nicht mitgebracht hatten, sollten es ihrem Wichtelkind am nächsten Tag geben.

Das Procedere für den Austausch der Geschenke ging so, dass wir nach und nach erraten mussten, wer unser Wichtel war, der uns während des letzten Monats diese kleinen Geschenke gemacht hatte. Und in dem Moment, als du erraten hattest, wer dir Geschenke gegeben hatte, musste diese Person ihr Geschenk überreichen und dann raten, wer ihr Wichtel war. Für mich persönlich war es sehr nett, dieses Spiel zu spielen, weil ich aufgeregt war, als ich sah, dass meine Geschenke mein Wichtelkind glücklich machten, und auch, weil das Geschenk, das ich erhielt, sehr nett und köstlich war.

Aber wenn es im November ein Highlight gab, dann waren das die Brettspiele. Alles begann damit, Werwolf zu spielen, und dass alle SchülerInnen dieses Spiel zusammen spielten. Eines Tages, nach meinem Deutschkurs, bemerkte ich, dass ich Brettspiele in der Bücherei ausleihen konnte, also entlieh ich zwei: “Zug um Zug” und “Die Siedler von Catan”. Am nächsten Tag zeigte ich den SchülerInnen das Spiel “Zug um Zug”, und es gab mehrere SchülerInnen, die es spielen wollten. Mit Hilfe der Anleitung konnte ich auf Deutsch erklären, wie man spielt. Manchmal war es nicht einfach auf Deutsch zu erklären, wie man spielt, aber schließlich gelang es mir, ein ganzes Spiel mit ihnen zu spielen, und in den folgenden Wochen spielten wir zu verschiedenen Gelegenheiten sogar mit neuen Teilnehmern. Abgesehen von diesen beiden Spielen brachte Stephie das Spiel Bohnanza, das alle SchülerInnen erfreute, und es gab immer eine Gruppe von SchülerInnen, die mindestens eines der Spiele den ganzen Tag über spielten.

Ich verbrachte viele der Vormittage im November beim Fußballspielen mit Simon, doch jeden Tag schlossen sich andere SchülerInnen an und spielten mit uns. Eine Sache, die ich beobachtet habe, ist, dass alle ihre Fußballfähigkeiten verbesserten, weil es am Beginn des Schuljahres für mich einfach war, gegen fünf zu spielen, und heute fällt es mir schwer, gegen drei zu spielen.

Zuletzt möchte ich sagen, wie dieser Monat für mich persönlich war. Dieser Monat war ein Monat der ersten Male. Zum ersten Mal bin ich Eislaufen gewesen. Zum ersten Mal schlief ich umgeben von Schnee. Zum ersten Mal besuchte ich Passau. Zum zweiten Mal war ich in Prag ... Ich bin immer noch sehr glücklich mit der Schule und beglückt zu sehen, wie sich die SchülerInnen, die am Spanischlernen interessiert sind, nach und nach verbessern.


 

November - month of the board games

November has been a great month where the students have been as creative as always. During this month the older students have been using some new material in order to make their own advent calendar, each one of them more imaginative, so during the first two weeks of November they have made their own nice and colorful calendars where they can eat during the advent their favorite candies.

Related to the Advent, all the families gathered at the school during the last weekend of November to make really beautiful advent wreaths to raise funds to maintain the school. I also encouraged myself and tried to make an advent wreath for my room. I believe that the final result is not that bad for being the first one that I make, but obviously the result is not comparable to the professional result of the parents that had been working hard until late on Friday and Saturday.

This month has also served us to say goodbye and welcome to different people. Say goodbye to the students of the university who have been doing their practice period in the school and welcome Johanna, who since the last week of November is already officially a new teacher of the school.

Finally, this month has been revealed the great secret that we all were hiding during the last month, who is our invisible friend! To give the final present we all gathered in the big room and although some people forgot to bring their gift, we all decided that we should continue with the delivery that day and those who had not brought their present should give it to their invisible friend the next day.

The procedure followed for the presents’ delivery was that one by one we had to guess who had been our friend who had been giving us those small gifts during the last month, and at the moment that you had guessed who was giving presents to you, that person had to give his present and then guess who was his invisible friend. Personally, it was very nice to play this game because I was excited when I saw that my gifts made my invisible friend happy, and also because the gift I received was very nice and tasty.

But if November has something to highlight, that something are the board games. It all started playing Werwolf, and that the all the students played that game together. One day, after my German course, I noticed that I could rent board games in the library, so I rented two: Ticket to Ride (Zug um Zug) and Settlers of Catan (Die Siedler von Catan). The next day I showed the game of Ticket to Train to the students and there were several students who wanted to play. With the help of the instructions, I was able to explain how to play in German. Sometimes it was not easy to explain how to play in German, but finally I managed to play a full game with them and during the following weeks we played on several occasions even with new participants. A part from these two games, Stephie brought the game Bohnanza, which has delighted all the students and nowadays there is always a group of students that play at least one game throughout the day.

I spent many of the mornings in November playing football with Simon, but everyday different students joined and played with us. One thing that I have observed is that everyone is improving their football skills, because at the beginning of the school it was very easy for me to play against five, and nowadays is hard for me to play against three.

To finish I will explain how has been this month for me personally. This month has been a month of first times. The first time I did ice-skating. The first time I slept surrounded by snow. The first time I visited Passau. The second time I have been in Prague ... I am still very happy with the school and happy to see how those students interested in learning Spanish are little by little improving.

Noviembre de juegos de mesa.

Noviembre ha sido un mes que ha dado para mucho, el alumnado como siempre es creativo cuando accede a nuevo material y así lo han demostrado las alumnas mayores, que se han dedicado a lo largo de las primeras semanas de noviembre a realizar su propio calendario de adviento de diferentes formas, cada cual más imaginativa, para tener un bonito y vistoso calendario hecho con esfuerzo y dedicación con sus propias manos para comer a diario sus dulces favoritos.

Relacionado con el adviento, también durante el último fin de semana de noviembre se reunieron todas las familias en el colegio para fabricar guirnaldas de adviento realmente preciosas con el fin de recaudar fondos para mantener la escuela. Yo también me animé y traté de hacer una guirnalda para mi habitación, a pesar de que no me quedó fea del todo para ser la primera que hago, el resultado no es comparable al de los profesionales padres y madres que trabajaron duro hasta bien entrada la noche del viernes y del sábado.

Este mes nos ha servido también para despedir y dar la bienvenida a distintas personas. Despedir a las estudiantes de la universidad que realizaban prácticas en la escuela y cuyo periodo ha terminado y dar la bienvenida a Johanna, que desde  la última semana de noviembre ya es oficialmente una nueva profesora del colegio.

Por fin este mes se ha desvelado el gran secreto que todos llevábamos ocultando durante el mes anterior, ¡quién es nuestro amigo invisible! Para la entrega del regalo final nos juntamos todos los participantes en el salón y aunque a algunos despistados se les olvidó traer su regalito, todos decidimos que continuábamos con la entrega ese mismo día y que aquellos que no lo habían traído debían hacerlo al día siguiente. El procedimiento que se siguió para la entrega de regalos consistía en que uno por uno debíamos ir adivinando quién había sido nuestro amigo o amiga que nos había estado dando los pequeños regalos a lo largo del tiempo, cuando acertabas sobre quién era el que te regalaba, te daba su regalo y a esa persona le tocaba adivinar. Personalmente ha sido para mí muy bonito jugar a este juego porque me emocionaba cuando veía que mis regalos hacían feliz a mi amigo invisible, y el regalo que recibí fue muy bonito y sabroso.

Pero si de verdad noviembre ha estado marcado por algo, ese algo son los juegos de mesa, que han entrado con fuerza en la escuela y parece que para quedarse. Todo comenzó jugando al juego de Los Hombres Lobo de Castronegro (Werwolf), al que jugaron absolutamente todo el alumnado. Un día volviendo de mis clases de alemán, observé que en la biblioteca podía alquilar juegos de mesa, así que alquilé dos: Aventureros al Tren (zug üm Zug) y Colonos de Catán (Die Siedler von Catan). Al día siguiente saqué al salón el juego de Aventureros al Tren y fueron varios los alumnos que se animaron a participar. Con ayuda de las instrucciones, fui capaz de explicar el funcionamiento del juego en alemán y lo más importante, hacerme entender. En algunas ocasiones no era fácil, pero conseguimos jugar una partida completa ese día y repetimos durante las semanas siguientes en varias ocasiones hasta con nuevos participantes. A parte de estos dos juegos, Stephie trajo el juego Bohnanza, el cual ha encantado a todo el alumnado y siempre hay algún grupo que a lo largo del día juega al menos una partida. Por mi parte fabriqué un juego de mesa para la escuela llamado Mascarade al que jugamos varias partidas algunos alumnos y una de las alumnas de prácticas.

Muchas de las mañanas de noviembre las he pasado jugando al fútbol con Simon, cada día se podían unir distintas personas para jugar, pero Simon quería jugar conmigo todas las mañanas. Nos lo hemos pasado muy bien, y no solo en él, sino también en otros de los niños y niñas que participan, he notado que han mejorado y son mejores jugadores.

Para terminar voy a contar cómo ha sido este mes para mí personalmente. Este mes ha sido un mes de primeras veces. La primera vez que hago esquí sobre hielo. La primera vez que duermo rodeado de nieve. La primera vez que visito Passau. La segunda vez que voy a Praga… Me sigo sintiendo feliz en la escuela y feliz de ver cómo aprenden poco a poco español aquellos interesados y siento un poco de miedo a la llegada del frío por si no es suficiente la ropa de abrigo que tengo.

Fotos / Photos / Fotos

Alvaro war unsere Freiwillige Helfer/ Volunteer im Schuljahr 2017/2018.

Erasmus+ Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser/die Verfasserin; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Zurück