Alles einsteigen bitte das neue Schuljahr beginnt! :-)

In den Sommerferien frage ich mich manchmal „ist heute Freitag oder Samstag? Oder ist schon wieder Sonntag? Und welches Monat haben wir eigentlich?“, während mir das unter der Schulzeit eher selten passiert. Ich glaube, es gibt einen „Ferienmodus“, wo Zeit keine Rolle spielt. Und es ist eine ziemliche Umstellung, wenn man nach neun Ferienwochen plötzlich wieder früh aufstehen und einem bestimmten Tagesablauf folgen muss und quasi wieder der „Schulzeitmodus“ beginnt. Ich hätte nicht geglaubt, dass die erste Schulwoche so schnell vergehen würde, was sie aber erstaunlicherweise trotz großer zeitlicher Differenz gemacht hat. So schnell habe ich gar nicht schauen können, war schon wieder Freitag.

Nachdem jetzt relativ viele jüngere Kinder an der Schule sind, rutschen wir Älteren – zu denen ich als älteste Schülerin definitiv gehöre - irgendwie automatisch so ein bisschen in die Betreuungsposition. Es fängt damit an, dass wir gemeinsam mit dem Zug in die Schule fahren und sie wie selbstverständlich unsere Hand nehmen, oder dass sie uns um Hilfe bitten, wenn sie ihre Trinkflasche nicht alleine aufmachen können. Natürlich bin ich mehr Schülerin als Betreuerin, keine Frage, aber es ist trotzdem ein schönes Gefühl, zu sehen, wie schnell Vertrauen gefasst wird, zu eigentlich fast fremden Personen.

Über den Schulalltag kann ich nach der ersten Schulwoche eigentlich noch nicht so wirklich viel sagen. Der erste Schultag war für mich nicht sonderlich aufregend oder spannend, da es mein inzwischen neunter erster Schultag war.

Ich muss zugeben, am ersten Schultag habe ich noch nichts „gelernt“, ich hatte das Gefühl, dass ich nach den Ferien nicht sofort anfangen konnte, zu Lernen. Wie gesagt, in den Ferien lebt man einen komplett anderen Rhythmus, als während der Schulzeit und ich musste erst langsam wieder in der Schule landen.

Vielleicht ist das aber auch nur eine Ausrede für meine Faulheit? ;)

(Mirjam, Schülerin der Sekundaria)

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