Adventkranzbinden

Freitag Nachmittag um kurz nach 14:00 Uhr ist es soweit: Mein erstes Mal Adventkranzbinden in der Freien Schule. Beim Betreten der Schule kommt man zu allererst in die Werkstatt. Diese ist bereits von einem Grüppchen Menschen bevölkert, das mich herzlich willkommen heißt. Ich sehe zusammen geschobene Tische, auf denen sich geschnittenes Reisig befindet. Viele der Menschen um die Tischgruppe haben bereits einen begonnenen Adventkranz in der Hand, einige schneiden das große Tannenreiser klein. Die Unterhaltung dreht sich um dichtes Reisig, zu dünnes Reisig, Mischen von Reisig und welche anderen Naturmaterialien in den Kranz eingearbeitet werden können. Kaum habe ich mich gesetzt, habe ich auch schon selbst einen Lianenkranz in der Hand und mache mich daran, den dritten Adventkranz meines Lebens zu binden.

Eltern und FreundInnen der Freie Schule binden jeweils am Wochenende vor dem ersten Adventsonntag Adventkränze. Diese können immer Anfang November vorbestellt werden, wobei zwischen kunstvoller oder lieber doch traditioneller Dekoration und einer Kerzenfarbe gewählt werden kann. Die Materialien für die Kränze werden gespendet oder günstig erstanden - die meisten KundInnen sind bereits Stamm und freuen sich jedes Jahr wieder auf einen vom Künstler Walter Gschwandtner (Freund der Schule) dekorierten Kranz.

Erfahrene AdventkranzbinderInnen kommen an diesem Wochenende auf mehr Kränze als meine Tochter Finger an beiden Händen hat. Weniger Erfahrene, wie ich, belassen es bei vier Kränzen, von denen zwei nur unter großem Aufwand und mit reichlich Dekoration zu einem Türkranz transformiert werden können. Ja, auch für Erwachsene gibt es noch Einiges zu lernen in der Schule!

(Florian ist Vater von 2 Töchtern, 8J./4J.)

Danke!

Vielen Dank allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die dieses Wochenende zu einem Außergewöhnlichen und Unterhaltsamen gemacht haben. Das Schulbudget freut sich und der Trägerverein somit auch.
Besonderer Dank an die Firma Hornbach Ansfelden!

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