Skatertag

Wir trafen uns am Freitag, den 2. Oktober, um 7:30 Uhr beim Infopoint am Linzer Hauptbahnhof. Stephie, Irene, Katarina, Simon F., Riki (eine ehemalige Schülerin und die große Schwester von Irene) und ich (Miriam). Wir gingen gemeinsam runter zur Straßenbahn und fuhren bis zur Linke Brücke. Dort stiegen wir in den Bus und fuhren bis zur Endhaltestelle Plesching. Dort fragte Stephie uns, ob wir unsere Skater schon hier, an der Haltestelle, anziehen wollten, oder erst unten bei der Donau. Da es bergab ging und Weg ziemlich steinig war, beschlossen wir, sie unten anzuziehen. Als wir unten waren, standen wir auf einer Straße und sahen keinen Radweg. Trotzdem schlüpften wir in unsere Skater und fuhren los. Stephie erklärte uns noch, dass sie nicht wollte, das wir uns überfahren lassen und auch keinen anderen überfahren durften. Außerdem mussten wir vor einem Sturz um Erlaubnis bitten :) Wir fuhren bis zu einer Brücke, die am Anfang nach oben ging und dann nach unten. Beim Hinunterfahren fiel Simon F. hin, stand aber 2 Minuten nachher wieder auf den Rädern und Stephie fuhr mit ihm an der Hand hinunter. Nach der Brücke fuhren wir ungefähr noch 5 Minuten auf der Straße und kamen dann zum Radweg. Der Asphalt war am Anfang nicht so toll und wir kamen nur ganz langsam voran. Aber er wurde nach ein paar Metern schon wieder besser. Allerdings merkten wir bald darauf, dass der Boden wechselte. Nachdem wir einen kleinen Berg hinunter fuhren, blieb der Boden allerdings immer gleich und wir kamen schnell voran. Nach ein paar Metern wurde uns allerdings heiß und wir blieben stehen, um unsere Jacken in den Rucksack zu packen oder einfach nur den Reißverschluss zu öffnen. Als alle fertig waren, fuhren wir in gleichmäßigem Tempo weiter. Wir teilten uns immer wieder in verschiedene kleine Gruppen, oder fuhren alle gemeinsam und sprachen über dieses und jenes. Bis wir schließlich kurz vor der Steyregger Brücke Hunger bekamen. Riki, die schon mal mit Reni diesen Weg gefahren war, meinte, dass kurz vor der Einfahrt zum Steyregger Bahnhof eine Bank ist, wo wir beschlossen hinzufahren, um dort zu jausnen. Wir fanden sie auch, setzten uns aber alle auf den Boden, weil die Bänke noch nass waren. Katarina, die noch voller Power war und anscheinend nicht so viel Hunger hatte, aß nur wenig und fuhr schließlich um uns herum und zog ihre Kreise neben uns, während wir noch aßen. Nachdem wir alle fertig waren, packten wir ein und fuhren mit voller neuer Kraft und Energie weiter. Wir fuhren entspannt weiter und lachten viel. Wir machten auch immer wieder mal ein paar Pausen. Das ging so dahin, bis wir zu einer Kreuzung kamen, von der aus wir auf der Straße weiterfahren mussten. Dort brauchte Reni eine Pause, weil ihr der Schuh ein wenig zu klein war und sie drückte. Katarina, Simon F. und ich wollten allerdings weiter fahren. Deswegen beschlossen wir, dass Katarina, Simon F. und ich mit Stephie weiterfuhren und Riki mit Reni eine Pause machte. Also fuhren wir die Straße entlang und durch eine Unterführung. Nach der Unterführung fuhren wir auf einem Gehsteig weiter. Es ging nur langsam voran und wir mussten echt aufpassen, dass wir nicht hinfielen. Aber es ging alles gut und es fiel keiner hin, bis wir zu einem Kastanienbaum mit einer Bank kamen. Dort warteten wir auf Riki und Reni. Als sie ankamen, beschlossen wir, das wir uns wieder trennen wollten. Diesmal fuhren nur Stephie und Simon F. weiter und Katarina, Riki, Reni und ich warteten. Nach ungefähr 10 Minuten fuhren wir weiter. Wir fuhren bis zum Bahnhof St.Georgen/Gusen und beschlossen dort, dass wir nicht mehr weiterfahren wollten, weil Reni der Fuß so arg wehtat und wir anderen auch etwas müde waren. Also rief ich in der Schule an und danach Stephie, dass wir nicht mehr weiter fahren wollten. Wir vertrieben uns die Zeit mit "Stern weg" (ein Spiel) und "Hirn picken", bis der Zug kam. Nur Reni saß in der Sonne und hatte sich noch eine Filzjacke umgehängt. Wahrscheinlich wurde sie krank. Ich fand den Tag super cool und es war echt lustig!!!

Die Autorin Miriam ist Sekundaria-Schülerin.

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